Umgestaltung Goethering
Projektbeschreibung
Der Goethering soll ausgebaut und neu gestaltet werden, um so den aktuellen Anforderungen im Bereich Mobilität und Klima gerecht zu werden. Er ist Teil des grünen Anlagenrings entsprechend Masterplan Offenbach 2030 (Link siehe unten).
Zur Ausgangssituation:
Der Goethering bildet den westlichen Teil der Ringstraßen um das Nordend und verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Nordring und Berliner Straße. Die Anbindung an die Berliner Straße verläuft über den Max-Willner-Platz (an dessen Südseite der Goethering an den Anlagenring anschließt). Im Norden geht der Goethering in den Nordring über.
Der Goethering ist für Autofahrende eine Hauptverkehrsstraße, sie gelangen darüber in die umliegenden Stadtteile - Kaiserlei, Hafen, Nordend - und zur Autobahn.
Zeitraum für Umsetzung
Ende 2027
Ziel
- Aufenthaltsqualität und Erholungsmöglichkeiten sowie
- Platz für Freizeit- und Spielfunktionen schaffen,
- Fußgänger*innen, Radfahrende, ÖPNV und Barrierefreiheit stärken,
- eine optionale Straßenbahntrasse prüfen und
- Klimaanpassungsmaßnahmen umsetzen.
Zielgruppe
Anlieger*innen, Bewohner*innen Nordend, Unternehmen, weitere Nutzer*innen
Status Bürgerbeteiligung
beendet
Beteiligung
Die Bürgerbeteiligung für die Variantenentwicklung ist beendet.
Rückblick:
Die erste Bürger*innenbeteiligung hat am Mittwoch, den 10. September ab 17.30 Uhr in Form eines Spaziergangs mit anschließenden Gesprächen im Zelt stattgefunden. Die Ergebnisse der ersten Beteiligung fließen in die zweite Beteiligung ein.
Die zweite Bürger*nnenbeteiligung hat am Montag, den 10. November um 16 Uhr und um 19 Uhr in zwei Runden stattgefunden.
Ergebnisse
Ergebnisse der zweiten Beteiligung vom 11. November 2025
Im Rahmen der zweiten Beteiligung am 11. November 2025 zur Umgestaltung des Goetherings wurden verschiedene Varianten für eine mögliche Umgestaltung des Goetherings vorgestellt und diskutiert. Dazu fanden gesonderte Treffen mit den Gewerbetreibenden und Stakeholdern, Schüler*innen der Schillerschule und dem Seniorenrat statt. Am Nachmittag und am Abend gab es zwei Workshops mit Bürger*innen.
Die zweite Beteiligung hat eine Vielzahl an Perspektiven und Bedürfnissen sichtbar gemacht und wertvolle Einblicke in die Erwartungen der verschiedenen Personengruppen geliefert. Es kam deutlich heraus, welche Qualitäten im Stadtraum besonders geschätzt werden und an welchen Stellen der verschiedenen Varianten noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
Aufbauend auf die erste Beteiligungsrunde konnten die durch die Planenden entwickelten Varianten aus den Perspektiven Verkehr und Freiraum vertiefend diskutiert werden.
Die Teilnehmenden betonten, wie wichtig ihnen die Einbindung ihrer Stimmen ist. Die Rückmeldungen zeigen ein gemeinsames Interesse an einer attraktiven, nutzerfreundlichen und grünen Verbindung, die unterschiedliche Altersgruppen, verschiedene Mobilitätsformen und vielfältige Nutzungsbedürfnisse ebenso berücksichtigt wie die Anforderungen einer klimaresilienten Stadtgestaltung.
Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die klare Bevorzugung der Variante, bei welcher der motorisierte Verkehr einseitig geführt wird. Durch die Verkehrsführung auf der Westseite entsteht ein großer, zusammenhängender Grünraum, der dem Wunsch der Beteiligten nach mehr Aufenthaltsqualität entspricht. Auch die höhere Zahl an neu gepflanzten Bäumen sowie die Führung der Straßenbahn im Mischverkehr in der KFZ-Fahrbahn wurden positiv bewertet.
Die gesammelten Rückmeldungen und Wünsche wurden durch die Planenden geprüft und die Vorstudie für die Entscheidung durch die Politik finalisiert.
Ergebnisse der ersten Beteiligung vom 10. September 2025:
Im Rahmen der ersten Bürger*innenbeteiligung zur Umgestaltung des Goetherings fand ein lebendiger Austausch mit Bürger*innen, dem Jugendparlament, Unternehmer*innen und weitere Anlieger*innen des Planungsgebiets statt. Besonders im Bereich Verkehr wurden klare Anliegen deutlich: gewünscht sind beidseitige Gehwege, sichere Übergänge, eine durchgängige Radwegeverbindung sowie ausgewiesene Ladezonen.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Ideen für die Aufenthaltsqualität eingebracht – darunter kommunikative Sitzmöglichkeiten, konsumfreie Bereiche, Angebote für Sport und Spiel, mehr Sauberkeit und bessere Beleuchtung. Ein zentrales Thema war zudem die Begrünung: gewünscht werden mehr Bäume, zusätzliche Vegetation und ein durchgehender Grünraumkorridor vom August-Bebel-Ring bis hin zum Mainufer. Besonders die Anwohner*innen des Goetherings wünschen sich zudem mehr Grünflächen direkt vor ihren Gebäuden und sprachen sich für eine Reduzierung des Schleichverkehrs im Wohnquartier aus, um die Lärmbelastung zu verringern und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu stärken.
Die Ideen und Anliegen fließen in die Entwicklung möglicher Varianten ein.
Die ausführlichen Dokumentationen finden Sie als PDF am Ende der Seite.
Weiterführende Informationen
Zeitplan (Stand August 2025):
Die Umsetzung der Maßnahmen ist für Ende 2027 geplant. Voraussetzung ist, dass alle Vorstufen im Zeitplan bleiben.
Vorher sind folgende Planungsschritte notwendig:
Vorstudie mit Variantenerarbeitung, Entscheidungsvorlage für die Stadtverordnetenversammlung
2026: Vergabeverfahren Planungsleistungen
2026 / 2027: Entwurfsplanung, Projektbeschluss
2027: Ausführungsplanung, Vergabe Bauleistung
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Stadt Offenbach: